„Aus der Kraft des Herzens kann so viel mehr entstehen“

In den vergangenen 30 Jahren hat FUTURE tausende Menschen begleitet, Coaches ausgebildet, Teams unterstützt. Für den FUTURE-Newsletter haben wir Kundinnen und Kunden gefragt, wie sie Begegnungen erlebt haben – und wie wichtig diese Unterstützung für sie gerade JETZT ist.


Die Interviews führten Bettina Fürlinger und Wolfgang Pendl.


Echtes Leadership fängt an, wo Management aufhört

„Wir sind in einem boomenden Markt tätig und sind in den vergangenen Jahren extrem gewachsen. Die Organisation muss mitwachsen, sie ist in einem permanenten Changeprozess. Deshalb ist Personal- und Organisationsentwicklung für uns besonders wichtig.

Bei EREMA gab es dafür schon lange etablierte, gute Angebote für Führungskräfte. Als ich ins Unternehmen kam, hatte ich das Gefühl: Es braucht noch mehr. In vielen Leadership-Trainings geht es um die Werkzeuge der Führung. Das ist wichtig, aber es gibt noch etwas darüber hinaus: Haltungen, Einstellungen und Werte – das Menschenbild. Da ist FUTURE genial. Ich bin überzeugt: Echte Leadership fängt dort an, wo Management aufhört.

Wir haben zunächst begonnen, einzelne Mitarbeiter in die FUTURE-Ausbildung zum Unternehmensinternen Coach zu schicken. Unser Lehrlingsausbildner war einer unserer ersten. Heute kann ich sagen: Er hat Exzellenz darin entwickelt, junge Menschen zu fördern und zu entwickeln. Wir sind heute weitum für unsere hervorragende Lehrlingsausbildung bekannt. Inzwischen arbeiten wir mit FUTURE auf verschiedenen Ebenen.

Immer, wenn Menschen miteinander sind, braucht es vor allem bedingungslose Wertschätzung für einander. Das war immer schon so, aber vor der Coronakrise konnte man sich irgendwie durchlavieren. Jetzt geht das nicht mehr. Die Krise wirkt da wie ein Brennglas.“


Ulli Voithofer
HR-Managerin EREMA Group
www.erema-group.com



Der Mensch im Mittelpunkt

„Wir begleiten Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken. FUTURE unterstützt uns dabei schon mehr als zwei Jahrzehnte – eine wertvolle Begleitung mit großem Herz, früher durch Angelika Fußenegger, seit einigen Jahren durch Anita Hußl-Arnold.

Bei FUTURE steht der Mensch im Mittelpunkt. Jeder Einzelne. Der Blick richtet sich auf das Gegenüber, seine Sichtweisen und seine Bedürfnisse. Ob Kunde oder Teammitglied: Nur wenn wir die Bedürfnisse unseres Gegenübers wahrnehmen, können wir ihn gut unterstützen.

Mit FUTURE arbeiten wir sowohl auf Ebene des Vorstands, der Führungskräfte als auch mit dem gesamten Team. Wenn einmal im Jahr alle 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenkommen, ist das einfach Wow! So viele sind wir! Das ist eine geballte Fülle, wenn alle im Raum sitzen. Diese Tage habe ich immer als sehr stärkend erlebt.

Als Ende vergangenen Jahres deutlich wurde, wie sehr fehlende Kommunikation, Stress oder die Kinderbetreuung viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice belasten, haben wir digitale Kulturtage abgehalten. Wir haben uns drei Tage Zeit genommen, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Und wieder haben wir gesehen: Das Kommunizieren von Mensch zu Mensch ist total wichtig, das kann auch bei digitalen Meetings gelingen.

Wir müssen den Menschen wieder stärker in den Mittelpunkt stellen, dann kann sich der Einzelne und das Unternehmen gut weiterentwickeln.“


Mag.a Sandra Venus
Vorständin Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds
www.kwf.at

(Foto: Johannes Puch)



Wow, die Welt ist wunderschön!

„Eine gute Freundin hat mir FUTURE empfohlen, als sie gemerkt hat, dass es mir nicht gut geht. Damals ist einiges zusammengekommen, beruflich und privat. Ich habe gemerkt, ich kann keine Entscheidungen treffen, ich bin leer.

Beim ersten Coaching hat Elisabeth Ziegelmayr gesagt: Wir müssen schauen, dass du wieder in die Fülle kommst. Genau das ist passiert. Ich erinnere mich, wie ich danach dachte: Wow, die Welt ist doch eigentlich wunderschön! So geht es mir seither nach jedem FUTURE-Coaching. Von diesem Gefühl zehre ich lange, es trägt mich. Seit ein paar Monaten unterstützt uns FUTURE auch im Unternehmen und ich spüre schon jetzt positive Entwicklungsschritte in der Kommunikation und der Zusammenarbeit.

Das Besondere an diesen Coachings ist für mich, wie sehr wir in die Tiefe gehen. Da geht es nicht um oberflächliche Korrekturen, das geht an meine Grundfesten. Jedes Thema hat einen tieferliegenden Grund in meinem Sein. Für mich ist es ein Geheimnis und eine Faszination, was da passiert. Die FUTURE-Trainerinnen sind für mich Zauberkünstlerinnen: Ich muss es nicht verstehen, ich kann darauf vertrauen, was da passiert.

Die aktuelle Pandemie hat viele Entwicklungen beschleunigt: Die Themen, wären ohnehin irgendwann aufgetaucht, aber durch diese Krise sind sie früher an die Oberfläche gekommen. Jetzt sind sie da und es ist umso wichtiger, intensiv daran zu arbeiten.“


Alexandra Aschbacher
Chefredakteurin ff – Das Südtiroler Wochenmagazin
www.ff-bz.com

(Foto: Alexander Alber/ff)



„Willkommen“ ist ein magisches Wort

Schon vor gut zehn Jahren – ich war damals im Kunsthistorischen Museum tätig – war es ein Aha-Erlebnis für mich, wie klar FUTURE an der Person ansetzt: Nur bei dir selbst kannst du beginnen, deine Rolle und deine Wirkung hinterfragen und letztlich auch Veränderung in Gang setzen. Das wurde mir damals nachhaltig bewusst.

„Willkommen“ ist in dem Zusammenhang ein magisches Wort. Man könnte genauso gut „Hurra“ sagen, denn es geht um die Einstellung, die das Wort verkörpert. Mit diesem „Willkommen“ gehe ich besser durch die aktuellen Herausforderungen und es ermöglicht mir einen anderen Blick auf die Menschen in meinem bunten Team: eine unvoreingenommene Sicht auf die Besonderheiten und Stärken der jeweiligen Person. Vice versa bin ich schon gespannt auf die Sicht meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mich als Führungskraft, denn wir werden auch Mitarbeiter-Gespräche einführen. Zudem werden wir gemeinsam mit FUTURE einen Teambuilding-Prozess in Gang setzen, um unser Haus bestmöglich für die Zukunft aufzustellen.

Ich habe eine HTL absolviert und denke gerne in technischen Bildern: Wenn sich die Menschen im Team gegenseitig unterstützen sowie aktiv Lösungen einbringen, ist es, als ob die Zahnräder ineinandergreifen. Für mich ist es das, was man Teamspirit nennt. Auf diesem Weg sind die FUTURE-Coaches – in meinem Fall Angelika Fussenegger – exzellente Sparring-Partner.


Mag. Markus Roboch
Wirtschaftlicher Geschäftsführer Naturhistorisches Museum
www.nhm-wien.ac.at

(Foto: NHM Wien)



Die Kraft des Herzens macht den Unterschied

„Wirtschaftliche Entscheidungen basieren selbstverständlich und allem voran auf Zahlen, Daten und Fakten. Mich hingegen hat immer bewegt, dass es Menschen sind, die die Leistung erbringen und dann die Entscheidungen treffen. Was macht dabei den entscheidenden Unterschied? Warum funktionieren manche Dinge, warum anderes nicht? Führung ist, mit Menschen umgehen. Wir sollten also den Menschen viel mehr in den Mittelpunkt stellen.

Auf eine Empfehlung hin habe ich vor vier Jahren mit Wolfgang Steger zu arbeiten begonnen und sofort gewusst: Das ist es. Das möchte ich ins Unternehmen holen! Die Arbeit von FUTURE ist von den Führungskräften sehr, sehr positiv aufgenommen worden. Wir haben ein Bewusstsein geschaffen für das „Willkommen“, für das Prinzip von Mangel und Fülle. Unsere Kommunikation ist viel offener geworden, wir teilen eine gemeinsame Vision. Im Unternehmen ist eine andere Klarheit entstanden, die den Mitarbeitern Sicherheit gibt.

Unser Unternehmen ist für mich heute spürbar anders. In unserer Gruppe ist ein kollektives Bewusstsein entstanden. Das ist eine Basis, die uns auch in der aktuellen Wirtschaftskrise trägt. Die Situation ist nicht immer lustig, aber sie gibt uns auch die Freiheit, uns zu fragen: Wie könnte man es anders machen? Was können wir draus machen?

In unserer Gesellschaft ist Wirtschaft immer auf Wachstum ausgerichtet. Es geht um Zahlen und Ergebnisse. Was völlig unterschätzt wird, ist diese Kraft des Herzens und das Wahrnehmen des Menschen und was dies dann für einen Unterschied für den Erfolg eines Unternehmens macht.“


Mag.a Catharina Trierenberg
Vorstand TRIVEST AG
www.cti.group

(Foto: Erwin Wimmer)



Was „richtig gut leben“ ist

„Mein Mann und ich haben in den letzten knapp 30 Jahren einen technischen Dienstleister für die Automotive-Branche aufgebaut. Ich war immer sehr ins Tagesgeschäft eingebunden, neben den drei Kindern und der Arbeit blieb kaum Zeit. Wenn mir damals jemand von Coaching erzählt hat, hat es mir die Fußnägel aufgerollt. Ich hab gedacht: wieder einer, der mir sagt, wie ich mein Leben leben soll.

Eine Bekannte hat mir immer wieder von FUTURE erzählt und das hat mich trotzdem irgendwie gefesselt. Als FUTURE dann eine Coachingausbildung in der Nähe angeboten hat, habe ich Kontakt aufgenommen. Da musste ich schon sehr über meinen Schatten springen.

Doch schon der Einführungstag bei Gabi und Thomas Kurz hat so viel gelöst. Das war richtig super und so war die ganze Ausbildung. Vor allem die Kontemplation war eine sagenhafte Erfahrung, ein beseelter Zustand. Heute spüre ich: Wenn ich dranbleibe, bleibe ich in einem Topzustand. Ich falle nicht mehr so schnell in alte Muster. Ich hätte nicht gedacht, dass solch ein Wandel mit Mitte 50 noch möglich ist.

Diese Energie überträgt sich ins Geschäft: Wir haben ein hartes Jahr hinter uns, doch wir haben das Vertrauen der Mitarbeiter gespürt, haben in der Führungsgruppe immer lösungsorientiert in einem guten Klima gearbeitet. Auch in der Familie hat die Ausbildung viel bewirkt: Ich führe so viele gute Gespräche mit meinen Kindern. Letzthin habe ich mich mit meinem Sohn darüber unterhalten, was „richtig gut leben“ ist. Seine Antwort war: Ambiguitätstoleranz. Ich nenne das: „Willlkommen!“


Ulrike Schnitzer, Dipl. Betriebswirtin (FH)
Human Ressources Schnitzer Group
www.schnitzer-group.com

(Foto: privat)



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