Einblicke in die Entwicklung und Praxis eines Unternehmensinternen Coaches

Mein Weg zu FUTURE

Als Inhouse-Beraterin in einem unternehmensweiten Veränderungsprojekt durfte ich bereits nach kurzer Einarbeitung und einem Eintages-Coaching-Crashkurs Führungskräfte und Mitarbeiter auf ihrer persönlichen Entwicklungsreise begleiten.
Schnell stieß ich hier jedoch an meine fachlichen und persönlichen Grenzen und merkte, dass ich den Kollegen nicht immer das geben konnte, was sie im entsprechenden Moment von mir brauchten, um für sich den nächsten Schritt ihrer Entwicklung zu gehen. So war bald klar, dass der nächste Schritt meiner persönlichen Entwicklung der Abschluss einer Coaching-Ausbildung sein würde.

Der Vergleich der zahlreichen Anbieter führte mich immer wieder auf die Empfehlung eines Kollegen und somit zu FUTURE zurück. Neben dem speziell auf das Coaching im Unternehmen zugeschnittenen Ausbildungsangebot, haben mich vor allem der nachhaltige Ansatz des FUTURE-Coachings überzeugt: Es geht nicht nur um das Erlernen zahlreicher Coaching-Techniken, sondern auch um die Entwicklung des eigenen Coach-Seins und das damit verbundene persönliche Wachstum, welches meiner Meinung nach für ein gelingendes Coaching anderer Menschen unabdingbar ist.

 

Die Ausbildung als bunter Blumenstrauß

Dieser Eindruck hat sich über die gesamte Ausbildung immer wieder bestätigt. Der Mix aus den unterschiedlichsten Trainingsmethoden ermöglicht es jedem Typ Mensch sich in die Ausbildung einzufinden und vor allem einzubringen.


So finden die morgendlichen Körper- und Meditationsübungen für einen kraftvollen Start in den Tag bei dem einen ebenso Anklang wie beim anderen die klassischen Theorieeinheiten zur Wissensvermittlung, oder die zahlreichen Möglichkeiten sich in Coachings und Praxisübungen selbst auszuprobieren und sein eigenes Coach-Sein kennenzulernen.

Dadurch lernte ich im Laufe der Ausbildung neben den notwendigen Grundlagen sowie Tools und Techniken vor allem viel über mich selbst als Person und Coach:

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Welche sind meine Kernkompetenzen, die es weiter gilt ins Leben/Unternehmen zu bringen?
  • Und welche Themen blockieren mich ggf. und sollten von mir näher betrachtet werden, um als Coach im Unternehmen die volle Wirkung zu entfalten?


Besonders gefallen hat mir dabei, dass zu jeder Zeit der Mensch als Individuum im Mittelpunkt sämtlicher Bemühungen stand.

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Von der Theorie in die Praxis – eine Herausforderung


Eines hatten alle Ausbildungstage gemein: am Ende blieb eine unbeschreibliche Energie die reflektierten und erlernten Dinge ins Leben zu bringen und sowohl im privaten, als auch geschäftlichen Umfeld auszuprobieren und umzusetzen.
Zurück zu Hause musste ich jedoch häufig feststellen, wie schnell die Alltagswalze einen erfasst und wieder zurück in alte Routinen und Muster wirft. Daher waren auch zwischen den Ausbildungseinheiten regelmäßig Zeiten zur Reflexion, gewisse Übungen oder das Treffen der anderen Kursteilnehmer zum gegenseitigen Coaching gefragt, um immer wieder zu sich selbst zu finden und die erlernten Dinge im Alltag zu verankern.

Am Anfang machten sich die Fortschritte vor allem durch den häufigeren und gezielteren Einsatz von Fragen bemerkbar. Auch außerhalb klassischer Coachingsitzungen unterbrach ich den Impuls eigene Ideen und Lösungen sofort zum Besten zu geben, und versuchte durch Fragen oder andere Techniken die Kollegen bei deren Lösungsfindung zu unterstützen und auch hier eine coachende Haltung einzunehmen. Auch wenn das hieß, dass diese einen anderen Weg wählten, als ich es getan hätte. Es zeigte sich schnell, dass Lösungen nachhaltiger und erfolgreicher umgesetzt wurden und die Kollegen beim nächsten Mal fähiger waren Herausforderungen und Probleme selbstständig zu bewältigen.

Doch auch ich selbst profitierte von meinen neuen Fähigkeiten, indem ich z.B. achtsamer mit meinen Bedürfnissen umging, indem ich mich selbst fragte, was ich in einem besonders hektischen oder konfliktgeladenen Moment brauchte, um konstruktiv in Richtung Lösung zu schreiten. Oder was ich tun könnte, um andere dabei zu unterstützen den kritischen Augenblick als Chance zu sehen und zur Weiterentwicklung zu nutzen.

Selbstverständlich war ich dennoch immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert, die mich in alte Verhaltensweisen zurückwarfen und in denen ich selbst nicht als der Coach agieren konnte zu dem ich mich immer weiterentwickelte. Diese Situationen waren dann im nächsten Modul Anlass für weitere Reflexionen und die Umsetzung gewonnener Erkenntnisse Ziel der folgenden Wochen bis zum nächsten Ausbildungsabschnitt.

 

Die Ausbildung als großer Gewinn


So würde ich die Zeit der Ausbildung als ständiges Ausprobieren, Reflektieren, Erkennen und Lernen beschreiben, das mich jedes Mal ein Stückchen weiter zu mir selbst, zu meinem Coach-Sein und dem erfolgreichen Coaching im Unternehmen geführt hat. Neben der wachsenden Erfahrung und dem immer breiter werdenden Repertoire an Werkzeugen und Techniken haben sich im Laufe der fast 1,5 Jahre vor allem tiefe Erkenntnisse und Grundhaltungen entwickelt, die ich sowohl als Coach, als auch als Mensch nie mehr missen möchte.

Das Vertrauen in den Gang der Dinge und die Fähigkeit eines jeden Menschen seine Herausforderungen zu bewältigen und zu wachsen, lassen mich auch in schweren Situationen gelassen und optimistisch bleiben. Die Gewissheit darüber, dass jeder Mensch seine eigene Lösung und den Weg dorthin gestalten und verantworten muss, nehmen mir in der täglichen Arbeit den Druck alles zu wissen und auf Anhieb perfekt umzusetzen und geben mir im Coaching die Fähigkeit dem Gegenüber die Zeit und den Raum zu geben, den er oder sie gerade braucht, um den nächsten Schritt gehen zu können.

Vor allem aber hat mich die Ausbildung dabei unterstützt zu mir selbst zu finden, mich und mein Wesen besser zu verstehen und diese Erkenntnisse zu nutzen, um sowohl meine persönlichen Herausforderungen zu meistern, als auch meine Kompetenzen und Fähigkeiten einzusetzen, um andere Menschen auf ihrem Entwicklungspfad zu begleiten und so deren Wachstum und das des Unternehmens zu fördern.

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Und was hat’s dem Unternehmen gebracht?


In meinem aktuellen Projekt haben wir es als Team so im Laufe des letzten Jahres mit geballter Coaching-Power geschafft, die notwendigen Weiterentwicklungen nicht von außen auf- und umzusetzen, sondern durch die persönliche, individuelle Begleitung der Führungskräfte eine Veränderung von innen heraus anzustoßen, in welcher die Kollegen die Verantwortung für das persönliche sowie das unternehmensweite Wachstum übernehmen und dafür einstehen.

Das Coaching als ein Baustein der Entwicklung einer Führungskraft hat sich fest etabliert und wird mittlerweile auch von anfangs skeptischen Kollegen angenommen und geschätzt.

Es freut mich besonders zu sehen, wie die Kollegen nicht nur an ihren persönlichen Themen arbeiten, sondern das Coaching als Motor für Teamentwicklungsprozesse und die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur nutzen.


Ich kann die Ausbildung zum unternehmensinternen Coach für Leadership und Unternehmenskultur nur jeder und jedem Interessierten wärmstens weiterempfehlen, der mehr über sich und seine Rolle als Entwickler, Förderer und Wegbegleiter im Unternehmen erfahren will. Ich wünsche Ihnen hierbei den gleichen Spaß und die kraftvolle Energie, die ich in den vergangenen Monaten erfahren durfte.

Julia Ramjoué

Inhouse-Beraterin der Lechwerke AG
Teilnehmerin der FUTURE-Ausbildung zum Unternehmensinternen Coach für Leadership und Unternehmenskultur


Julia Ramjoue Teilnehmer Unternehmensinterner Coach

Die nächste Ausbildung in Bayern startet am 31. Januar 2019:

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